Statement zur Demo für Frieden, Freiheit, Demokratie in Nürnberg am 20.03.2021

Für einen friedvollen, basisdemokratischen Diskurs

Am 20.03.2021 gab es an der „Straße der Menschenrechte“ eine Großdemonstration für eine Rückkehr zu unseren Grundrechten. Als Redner traten neben Samuel Eckert auch eine junge Abiturientin und ein junger Student auf. Die Live-Aufnahmen der gesamten Demo können hier noch einmal angeschaut werden: https://youtu.be/d1MclSFYO0o

Dabei wurde auch von allen betont, wie wichtig ihnen (und uns) ein offener, kontroverser Diskurs und eine gesamtgesellschaftliche Solidarität ist. Hier einige der Aussagen dazu:

Ab 38:20: „Der gute Wille kann eben soviel Gutes wie Schaden anrichten wie die Bosheit, wenn er nicht aufgeklärt ist. (…) Ich denke, Menschen sind eher gut als böse. Das gilt eben auch für die Gegenseite. Die wenigsten Menschen wollen ja diese Maßnahmen per se haben, sondern sie halten sie für notwendig, um Leben zu retten. (…) Das Problem ist nur, die Realität oder die Wahrheit kann niemand für sich beanspruchen und auch wir nicht. Aber genau deshalb ist eben Meinungsfreiheit so wichtig und ein offener Diskurs, weil die Welt sehr komplex ist, aber wir als einzelne Menschen meistens nicht so schlau sind, wie wir es gerne hätten. Das heißt, wir brauchen Meinungsfreiheit und einen offenen Diskurs. (…) Weil dann können wir Ideen frei austauschen, darum geht es ja letztendlich. (…)“

Ab 1:02:30: „So wie wir aus den internen Berichten der Polizei oder den Ministerien gelesen haben, dass von uns keine Gefahr ausgeht, keine Anschlussfähigkeit von rechts oder links, sondern eine Bewegung der Mitte und Vernunft entstanden ist und weiter entsteht.“

Ab 1:03:15: „In Japan sind mehr Menschen an Suizid gestorben als an Corona. (…) Es gibt eine Studie aus Amerika, die besagt, dass jeder vierte Unter-30-Jährige innerhalb der letzten zehn Monate an Selbstmord gedacht hat – jeder Vierte! Und währenddessen kommt Bill Gates im Fernsehen und sagt „die nächste Pandemie wird zehnmal schlimmer“

Ab 1:06:50: Wichtiger ist es, dieser Tage, mutig zu bleiben. Wichtiger ist es dieser Tage, freudig zu bleiben und die positiven Dinge zu sehen. Denn alle von uns, die sich gefragt haben, was sie dieses Jahr für eine Aufgabe haben – weil sie es vielleicht nicht gewusst haben – die wissen jetzt, dass es eine gibt und die ist wichtiger als alles, was ihr im Beruf machen könnt oder was ihr in der Schule lernen könnt oder das, was ihr euch schon immer mal vorgenommen habt. Denn diese Aufgabe heißt, Menschen zu retten, die in Angst und Verzweiflung sind, die keine Hoffnung mehr haben. Die nicht wissen, dass es hier keine Gefahr gibt.“

Ab 1:12:10: Schaut euch an, man sieht hier Alte und Junge, man sieht hier Kinder, Menschen im Rollstuhl. Man sieht, aus allen Klassen sind die Menschen hier. Weil sie sehen, dass was nicht stimmt, weil sie was verändern wollen.“

Ab 1:15:55: „Wir müssen die bleiben, die friedfertig sind. (…) Die Bürger in den Uniformen da drüben wissen, dass sie hier heute einen ruhigen Abend haben – und das wissen sie, weil sie wissen, dass von diesen Veranstaltungen keine Gefahr ausgeht (…) sondern dass wir das Gespräch wollen.“

Ab 1:19:10: „Seid zuversichtlich, seid mutig, seid freundlich! (…) seid gewaltlos, seid friedvoll!“

Dem möchten wir uns gerne anschließen und Taten folgen lassen. Folgende Möglichkeiten bieten wir Ihnen hierfür an:

  • Kommen Sie doch gerne zu einer unserer Kundgebungen an der Lorenzkirche oder am Jakobsplatz (Termine s. Demokalender) und überzeugen Sie sich selbst davon, dass wir weder irgendwie faschistisch geprägt sind noch das Corona-Virus leugnen, sondern einfach nur die Zahlen und Aussagen, welche uns tagtäglich um die Ohren gehauen werden, kritisch hinterfragen und unsere demokratischen Tugenden wieder stärken wollen! Gerne stehen wir auch für persönliche Diskussionen und einem konstruktiven Argumentations-Austausch zur Verfügung (natürlich unter Einhaltung des Infektionsschutzes 😉). Keiner wird von uns verurteilt oder für dumm gehalten, nur weil er/sie nicht unserer Meinung ist!
  • Sind Sie durch die Corona-Maßnahmen besonders negativ betroffen (z. B. ihr Geschäft steht kurz vor der Insolvenz)? Dann lassen Sie uns gerne ein Video oder eine Tonbandaufnahme mit Ihrer Botschaft zukommen (kontakt@dmss2020.de). Mit Ihrer Einverständniserklärung können wir es auf einer unserer Kundgebungen abspielen und/oder auf unseren Internet-Plattformen veröffentlichen (selbstverständlich anonym).

Lasst uns alle der gesellschaftlichen Spaltung und fortschreitenden Verhärtung der Fronten entgegenwirken, indem wir „an den Diskussions-Stammtisch zurückkehren“. Lasst uns gemeinsam einen optimalen Kompromiss aus sozialer und gesundheitlicher Sicherheit finden. Damit haben wir auch die Chance, unsere Demokratie und unser Grundgesetz auf ein neues Fundament zu stellen!

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